Tanja Gräff


 

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pfeil aktuelle Berichte der Polizei RLP

Trier: Vermisstenfall Tanja Gräff – Ermittlungskommission FH wird aufgelöst (15.01.2009)

Auch 19 Monate nach dem mysteriösen Verschwinden der damals 21-jährigen Studentin Tanja Gräff fehlt von der jungen Frau jegliche Spur. Trotz intensiver Ermittlungsarbeit konnte die Polizei das Schicksal der Vermissten nicht klären. Am 16. Januar wird nun die Ermittlungskommission (EK) FH aufgelöst.

„Die Aufklärung dieses Falles ist uns trotz der Vielzahl an Hinweisen und Spuren bis zum heutigen Tage nicht gelungen“, so die ernüchternde Bilanz von Christian Soulier, Leiter der EK FH. Seit fast einem Jahr steht er an der Spitze der 15-köpfigen Kommission, die Anfang 2008 die Ermittlungsakten von der Sonderkommission übernommen hat.
Während dieser Zeit ist das Team um Kriminalhauptkommissar Soulier rund 1.400 Hinweisen nachgegangen. Etwa 600 Spuren haben die Beamten aus diesen Hinweisen angelegt und mehrfach überprüft, der Durchbruch bei den Ermittlungen blieb jedoch aus. „Sämtliche Spuren im Fall Tanja Gräff verliefen leider im Sande“, stellt Christian Soulier fest.

Mit der Auflösung der Ermittlungskommission werden die Akten im Fall Tanja Gräff allerdings nicht geschlossen. Da die Polizei davon ausgeht, dass die junge Lehramtsstudentin Opfer eines Gewaltverbrechens wurde, übergibt Soulier die umfangreichen Akten an das zuständige Fachkommissariat „Kapitaldelikte“ der Kriminaldirektion Trier. Hier wird ein erfahrener Kriminalbeamter, der seit dem Verschwinden von Tanja Gräff sowohl in der Soko als auch der Ermittlungskommission mitgearbeitet hat, den Fall übernehmen.
Sollten sich neue Ermittlungsansätze ergeben, kann die Soko binnen weniger Stunden wieder ins Leben gerufen werden. Denn noch immer hoffen die Ermittler auf den entscheidenden Hinweis und sind auch nach wie vor entschlossen, das Schicksal der seit dem Juni 2007 vermissten Studentin zu klären.

Im Auftrag:
Reinhard Rothgerber
Pressesprecher

Trier: Ermittlungen werden in jedem Fall noch bis Jahresende fortgeführt (16.09.2008)

Die Ermittlungskommission Tanja Gräff überprüft nochmals alle Akten in dem Vermisstenfall. Das berichtet der SWR. Die Beamten versprechen sich davon neue Ermittlungsansätze. Die Arbeit soll bis zum Jahresende dauern. Erst dann werde geprüft, ob die Kommission aufgelöst wird. Die Studentin Tanja Gräff war 2007 bei einem Sommerfest der Fachhochschule Trier verschwunden. Seitdem fehlt von ihr jede Spur.

Seit Juni 2007 fehlt jede Spur von Studentin Tanja Gräff (21). Sie war beim Sommerfest der Fachhochschule Trier verschwunden. Ihre Freunde und Eltern geben nicht auf, haben in Trier Transparente angebracht, Plakate in vielen deutschen Städten augehängt. Bislang vergeblich. 
Ein Zeuge hatte der Polizei von einem Streit zwischen einer jungen Frau und einem etwa gleichaltrigen Mann in den frühen Morgenstunden nach dem FH-Fest berichtet – möglicherweise Tanja und ihr noch immer unbekannter letzter Begleiter. "Pack mich nicht an!" und "Ich will nur noch heim" soll die junge Frau gesagt haben. Als dieser Zeuge den Dialog zwischen der jungen Frau, die Tanja Gräff gewesen sein könnte, und dem Unbekannten mitangehört hat, war er gerade dabei, einen Bauzaun zu demontieren. Diesen Bauzaun warf er anschließend mit Schwung zur Seite – und traf beinahe eine im Gebüsch sitzende Gruppe von jungen Leuten. Zwei Männer aus dieser Gruppe kamen aus dem Gebüsch und sprachen mit der jungen Frau, die Ähnlichkeiten mit Tanja Gräff gehabt haben soll. Doch bisher hat sich niemand aus dieser achtköpfigen Gruppe als Zeuge gemeldet.

 

Kriminaldirektion Trier

Trier: Ermittlungen im Vermisstenfall Tanja Gräff dauern an –
Die Soko-FH wird als Ermittlungskommission-FH fortgesetzt (23.01.2008)

Während das Schicksal eines 21-jährigen Studenten der Uni Mainz, der seit Dezember vermisst wird, möglicherweise geklärt werden kann, gibt es nach wie vor keinen Hinweis auf den Verbleib der seit Juni 2007 verschwundenen Studentin Tanja Gräff.

Mit hohem Personaleinsatz wurden von der Sonderkommission Fachhochschule während der letzten sieben Monate rund 1.100 Hinweise bearbeitet und eine Vielzahl von Suchaktionen nach der jungen Frau durchgeführt.
In dieser Woche wird die Sonderkommission - vorbehaltlich der Zustimmung der Personalvertretung - in eine Ermittlungskommission (EK) überführt. Die EK-FH bestehend aus gut einem Dutzend Beamtinnen und Beamten der Kriminaldirektion Trier wird weiter an dem Fall Tanja Gräff arbeiten. Im Einvernehmen mit dem Leitenden Oberstaatsanwalt Horst Roos sowie dem bisherigen Soko Leiter Bernd Michels, der mit großem persönlichen Engagement an dem Fall gearbeitet hat, wird die Ermittlungskommission von Kriminalhauptkommissar Christian Soulier geführt.
Das Team rund um Soulier hat sich zur Aufgabe gemacht, noch offene und zum Teil auch vage Spuren weiterzuverfolgen und alle bisherigen Hinweise noch einmal aufzugreifen und im Rahmen eines Controllings erneut auf ihre Relevanz zu bewerten.

Auch nach den monatelangen, leider ohne Erfolg gebliebenen Überprüfungen, geben die Ermittler nicht auf, das Schicksal von Tanja Gräff zu klären.

Im Auftrag:

(Monika Peters)
Pressesprecherin

 

Trier: Vermisstenfall Tanja Gräff – Absuche eines Sees bei Hockweiler erbrachte keine neuen
Erkenntnisse (07.12.2007)

 

Aufgrund eines Zeugenhinweises wurden am Freitagvormittag, 7. Dezember, ein See sowie das angrenzende Waldgelände bei Hockweiler abgesucht. Vom Polizeipräsidium Trier waren u. a. Diensthundeführer mit drei Suchhunden eingesetzt.

Aufgrund der Tatsache, dass die Berufsfeuerwehr insgesamt neun Taucher entsandt hatte und die Sichtverhältnisse im Wasser günstig waren, konnte die Maßnahme bereits gegen Mittag beendet werden – allerdings ohne neue Erkenntnsse im Zusammenhang mit der vermissten Studentin Tanja Gräff zu erlangen.
Die junge Frau ist nunmehr seit einem halben Jahr spurlos verschwunden.

Die Ermittlungsarbeit der Soko-FH wird fortgesetzt und sachdienliche Hinweise werden auch weiterhin unter der Rufnummer 0651/2019-285 entgegen genommen.

Vertrauliche Hinweise sind unter der Rufnummer 015205293431 möglich.

Im Auftrag

(Monika Peters)
Pressesprecherin

 

Trier: Vermisstenfall Tanja Gräff – Auch ein halbes Jahr nach ihrem
Verschwinden gibt es neue Hinweise, aber noch immer keine Spur von der jungen Frau (06.12.2007)

Das Schicksal der Studentin Tanja Gräff ist auch ein halbes Jahr nach ihrem rätselhaften Verschwinden am 7. Juni noch immer ungeklärt.
Trotz des beispielhaften Einsatzes ihrer Freunde und Kommilitonen, trotz des bundesweiten Medieninteresses an dem Vermisstenfall, trotz der sechsmonatigen unermüdlichen Ermittlungsarbeit der Sonderkommission FH und trotz einer hohen Belohnung von 30.000 Euro gibt es keinen einzigen wirklich konkreten Hinweis zum Verbleib der 21-jährigen Studentin.

Fast 1.100 Hinweise sind bei der Trierer Polizei in Sachen Tanja Gräff eingegangen. Rund 550 so genannter Spuren wurden angelegt, die inzwischen weitestgehend überprüft sind, ohne die Ermittler entscheidend weiterzubringen.
Die letzte große Suchaktion fand vom 27. bis 29. November im Obersauerstausee in Luxemburg statt – leider wieder ohne konkrete Anhaltspunkte zum Vermisstenfall zu erlangen.
Je länger Tanja Gräff verschwunden bleibt, desto unwahrscheinlicher wird es, sie noch lebend zu finden. Inzwischen gehen Polizei und Staatsanwaltschaft davon aus, dass Tanja Gräff einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist.

Die Ermittlungen werden aber auch ein halbes Jahr nach dem Verschwinden der Studentin fortgesetzt. Das Schicksal der jungen Frau beschäftigt die Menschen in der Region nach wie vor. Und auch aktuell gehen bei der Polizei Hinweise zur vermissten Tanja Gräff ein.

So hat sich Ende November ein Zeuge gemeldet, den eine Beobachtung vom Juli 2007 nicht zur Ruhe kommen ließ.
Ihm war etwa einen Monat nach dem Verschwinden der jungen Studentin aus Korlingen in einem Nachbarort ein dunkelblauer Peugeot mit luxemburgischen Kennzeichen aufgefallen. Der Wagen wurde mit hoher Geschwindigkeit über einen Wirtschaftsweg in Richtung „Silbersee“ bei Hockweiler gefahren. Wenig später kam das Fahrzeug - wiederum mit hoher Geschwindigkeit - zurückgefahren. Am Steuer habe ein etwa 20 Jahre alter Mann mit kurzen dunklen Haaren gesessen.

Obwohl das Gelände rund um Korlingen bereits mehrfach abgesucht wurde, ist diese Beobachtung mit räumlichem Bezug zum Wohnort der vermissten Studentin Anlass für eine neuerliche Suchaktion.
Das Gewässer sowie das angrenzende Waldgebiet werden ab Freitagvormittag, 7. Dezember, abgesucht. Neben Beamten und Suchhunden des Polizeipräsidiums Trier kommen wieder Taucher der Berufsfeuerwehr Trier zum Einsatz.

 

Dass eine junge Frau „einfach so“, ohne irgendeine Spur zu hinterlassen, nicht mehr nach Hause kommt, dieser für die Beamten der Soko FH schwer zu ertragende Gedanke ist für Eltern, Angehörige und Freunde schier unerträglich.
Deshalb appelliert die Polizei ein halbes Jahr nach dem mysteriösen Verschwinden von Tanja Gräff erneut an mögliche Mitwisser und potenzielle Zeugen, die etwas über den Verbleib der jungen Frau wissen, sich zu melden.

Hinweise werden weiterhin am Hinweistelefon der Soko FH – Rufnummer 0651/2019-285 – entgegen genommen.
Vertrauliche Hinweise sind unter der Rufnummer 015205293431 möglich.

Im Auftrag:

(Monika Peters)
Pressesprecherin

Luxemburg: Suchaktion im Stausee V - Zusammenfassung (28.11.2007, 17:43 Uhr)

Stausee

Im Falle der verschwundenen Tanja Graeff und auf Grund eines internationalen Rechtshilfeersuchens der deutschen Gerichtsbehörden wurde heute am 28.11 ab 08.00 Uhr an Stausee mit den Tauchgängen wieder begonnen.
Die Zonen Misere Brücke , Schlammmauer, Vorstaustufe Bavigne, alte Kläranlage Liefrange wurden heute abgesucht. Die ganze Fläche des Stausse wurde abgesucht, ausser einzelne Solarkontakte die am morgigen Tage spezifisch getaucht werden sollen.

Bei der Suchaktion im Stausee wurde heute morgen in der Nähe der Pont Misère (Schlammmauer) durch die Taucher ein Pkw gefunden.
Der Wagen wurde mit einem Spezialkran der "Protection Civile" aus dem Stausee gehoben. Im Innern befanden sich menschliche Knochenreste.
Man kann davon ausgehen, dass die vorgefundenen Identitätspapiere und Gegenstände eine schnelle Identifikation möglich machen.
Ersten Identifikationsresultaten zu Folge kann die Staatsanwaltschaft Diekirch ausschliessen, dass es sich um die vermisste Tanja GRÄFF handelt.

Die ersten Erkenntnisse deuten darauf hin, dass es sich um einen luxemburgischen Staatsbürger handelt, der seit 1984 als vermisst gemeldet ist.
Es ist auszuschliessen, dass es sich bei den spärlichen Überresten aufgrund aller gesammelten Gegenstände um die vermisste Tanja GRÄFF und auch um jedwegige andere seit kurzem vermisste Person handelt.

An der heutigen Tauchaktion waren beteiligt:
-Von der Wasserschutzpolizei Baden Würthenberg 5 Taucher, 1 Einsatzleiter und 3 Mann Bedienungspersonal Unterwasserkamera -Von der Bereitschaftspolizei Rheinland-Pfalz 16 Taucher , 2 Sanitäter und eine Begleitperson -Von der Gendarmerie Brigade fluviale Haut-Rhin 1 Beamter -Von der Préfecture de la Zône de Défense Est de la Sécurité Civile 16 Taucher und 1 Einsatzleiter -Von der luxemburgischen Protection Civile 16 Taucher und 1 Einsatzleiter -Von der luxemburgischen Polizei 8 Taucher

Weiterhin waren an den Massnahmen beteiligt:
-Soko FH
-Polizeibeamte der regionalen Polizeidirektion Diekirch, der Section de recherche et d'ênquête criminelle und des Kommissariates Bavigne -Strassenbauverwaltung Lultzhausen -Zivilschutz Bigonville, Wiltz -Logistikgruppe des Zivilschutz -Ein Notarzt befand sich während der gesamten Dauer der Tauchgänge vor Ort.

Die Suchaktion wird morgen fortgesetzt werden.
Ansprechpartner des Pressedienstes der Polizei Charles Manderscheid
(00352) 621 162 907

Charles MANDERSCHEID
Service Presse et Communication
Police Grand-Ducale
Tél: (00352) 4997 2020

Luxemburg: Suchaktion im Stausee IV (28.11.2007, 16:37 Uhr)

Zusatz:

Ersten Identifikationsresultaten zu Folge kann die Staatsanwaltschaft Diekirch ausschliessen, dass es sich um die vermisste Tanja GRÄFF handelt.
Die ersten Erkenntnisse deuten darauf hin, dass es sich um einen luxemburgischen Staatsbürger handelt, der seit 1984 als vermisst gemeldet ist.
Es ist auszuschliessen, dass es sich bei den spärlichen Überresten aufgrund aller gesammelten Gegenstände um die vermisste Tanja GRÄFF und auch um jedwegige andere seit kurzem vermisste Person handelt.

Luxemburg: Suchaktion im Stausee III (28.11.2007, 15:30 Uhr)

Bei der Suchaktion im Stausee wurde heute morgen in der Nähe der Pont Misère (Schlammmauer) durch die Taucher ein Pkw gefunden.
Der Wagen wurde mit einem Spezialkran der "Protection Civile" aus dem Stausee gehoben. Im Innern befanden sich menschliche Knochenreste.
Man kann davon ausgehen, dass die vorgefundenen Identitätspapiere und Gegenstände eine schnelle Identifikation möglich machen.
Staatsanwaltschaft Diekirch

Luxemburg: Suchaktion im Stausee II (27.11.2007)

Im Falle der verschwundenen Tanja Graeff und auf Grund eines internationalen Rechtshilfeersuchens der deutschen Gerichtsbehörden wurde heute am 27.11 ab 08.00 Uhr an Stausee mit den vorgesehenen Tauchgängen begonnen.
Vier (4) der insgesamt neun (9) Zonen konnten bis 17.00 Uhr abgesucht werden, darunter ebenfalls die gesamte rechte Hälfte der Staumauer.
Dabei kamen sowohl Taucher als auch technisches Gerät wie Sonar und Unterwasserkameras zum Einsatz.
Die Tauchgänge brachten bis jetzt keine Ergebnisse.
Der von der Einsatzleitung vorgesehene Zeitrahmen für die Suchmassnahmen konnten eingehalten und sogar zum Teil übertroffen werden.
An der heutigen Tauchaktion waren beteiligt:

Weiterhin waren an den Massnahmen beteiligt:

Die Suchaktion wird morgen wie vorgesehen fortgesetzt werden.

Luxemburg: Suchaktion im Stausee (26.11.2007)

Im Falle der verschwundenen Tanja GRAEFF und auf Grund eines internationalen Rechtshilfeersuchens der deutschen Gerichtsbehörde werden vom 27. bis 29. November 2007 im Stausee an verschiedenen Stellen Tauchgänge unternommen.

An der Suchaktion sind beteiligt:
-     die luxemburgische Protection Civile
-     Grossherzogliche Polizei
-     Mitglieder der Sonderkommission des Falls „Tanja GRAEFF“
-     Wasserschutzpolizei Mannheim
-     Bereitschaftspolizei Enkenbach
-     Bereitschaftspolizei Rheinland-Pfalz (Wittlich)
-     „Gendarmerie, Brigade fluviale Haut-Rhin (F)“
-     „Préfecture de le Zône de Défense Est de la Sécurité Civile (F)

Die Presse wird von der Presseabteilung (SCP) der Grossherzoglichen Polizei, zusammen mit dem Pressesprecher der Polizei Trier begleitet, dies unter der Autorität der zuständigen Staatsanwaltschaft.
Vorgesehener Treffpunkt:     Jugendherberge

Am Dienstag, den 27. November 2007 um 11,00 Uhr wird die Staatsanwaltschaft von Diekirch in Lultzhausen eine Pressekonferenz abhalten.
Beschilderung: Lulzhausen (Centre Sportif) folgen.

Ansprechpartner des Pressedienstes der luxemburgischen Polizei sind:
MANDERSCHEID Charles:  621 162 907 (4997 2020) SCHMIT Joëlle: 621 375 703 (4997 2028)

Mit kollegialen Grüssen

Charles MANDERSCHEID
Service Presse et Communication
Police Grand-Ducale
Tél: (00352) 4997 2020

 

Trier: Vermisstenfall Tanja Gräff – Nutzer der Bibliothek des Priesterseminars meldet sich als Zeuge (30.10.2007)

Ein zunächst anonymer Zeuge, der sich von einem Rechner des Priesterseminars Trier per E-Mail an die Polizei gewandt hatte, meldete sich dankenswerter Weise bei den Ermittlern der Soko FH. Der Mann hatte in der Nacht des Verschwindens von Tanja Gräff Schreie am Zurlaubener Ufer gehört, diese aber erst Wochen später in Zusammenhang mit der vermissten Studentin gebracht.

Die Polizei hatte in der letzten Woche alle Nutzer der Rechner des Priesterseminars Trier elektronisch angeschrieben und dabei den Verfasser einer anonymen E-Mail vom 28. Juni gebeten, sich zu melden.
Gemeinsam mit Beamten der Soko FH konnte nun rekonstruiert werden, dass der Zeuge die Schreie zwischen 4.20 und 4.30 Uhr in der Nacht zum 7. Juni gehört hat.

Eine Frau, so der Zeuge, habe im Bereich der Kabinenbahn am Zurlaubener Ufer etwas wie: „Lass mich....“ bzw. „Lass mich in Ruhe...“ geschrien.
Der Schrei sei dann kurz darauf noch einmal mit gleichem Tenor wiederholt worden.

Ob diese Wahrnehmungen mit dem Vermisstenfall Tanja Gräff in Zusammenhang stehen könnten, bedarf weiterer Ermittlungen.

Die Soko FH bittet daher Passanten, die sich in der Nacht zum 7. Juni zwischen 4 und 5 Uhr im Bereich der Kabinenbahn aufhielten und solche Schreie gehört oder gar selbst ausgerufen haben, sich bei der Polizei zu melden.

Hinweise werden weiterhin am Hinweistelefon der Soko FH – Rufnummer 0651/2019-285 – entgegen genommen. Vertrauliche Hinweise sind unter der Rufnummer 015205293431 möglich.

Im Auftrag:
(Monika Peters)
Pressesprecherin

 

Trier: Vermisstenfall Tanja Gräff – „Aktenzeichen xy...ungelöst“ bringt neue Hinweise (28.09.2007)

 Das Schicksal der seit dem 7. Juni spurlos verschwundenen Tanja Gräff aus Korlingen (Landkreis Trier-Saarburg) war am Donnerstag, 27. September 2007, Studiofall in der bekannten ZDF-Fahndungsreihe „Aktenzeichen xy...ungelöst“.
Aufgrund der Sendung gingen sowohl im Fernsehstudio in München also auch bei der Hinweisaufnahme der Soko FH rund 50 Hinweise ein. Einige Anrufe bezogen sich auf die „Peugeot-Spur“, andere Anrufer gaben Hinweise in Zusammenhang mit Feststellungen auf speziellen Internetseiten, wie beispielsweise www.studivz.net

Ob unter diesen Hinweisen eine „heiße Spur“ ist, müssen die weiteren Ermittlungen der Soko FH ergeben. Sicher ist jedoch, dass die Sonderkommission jeder Spur nachgehen wird, um das rätselhafte Verschwinden der 21-jährigen Studentin aufzuklären.

Die Polizei bedankt sich sowohl bei den Medien als auch bei der Bevölkerung für das große Interesse und die damit verbundene Unterstützung bei der Klärung dieses Falles.

Hinweise werden weiterhin am Hinweistelefon der Soko FH – Rufnummer 0651/2019-285 – entgegen genommen. Vertrauliche Hinweise sind unter der Rufnummer 015205293431 möglich.

Im Auftrag

Reinhard Rothgerber
Pressesprecher

 

Trier: Vermisstenfall Tanja Gräff zweimal Thema im ZDF (26.09.2007)

 In gleich zwei Sendungen wird sich das ZDF am Donnerstag, 27. September, dem Vermisstenfall Tanja Gräff widmen. Die Ermittler erhoffen sich aufgrund der Ausstrahlung neue Hinweise.

Selten hat ein Kriminalfall über die Region Trier hinaus so große Betroffenheit und Anteilnahme in der Bevölkerung ausgelöst wie der Vermisstenfall Tanja Gräff. Das Schicksal der seit dem 7. Juni diesen Jahres spurlos verschwundenen 21-jährigen Studentin gibt seitdem nicht nur der Polizei Rätsel auf. Trotz akribischer Ermittlungsarbeit, zahlreicher Suchmaßnahmen, einer breit angelegten Öffentlichkeitsfahndung sowie einer Auslobung in Höhe von 30.000 Euro fehlt von der jungen Frau aus Korlingen (Landkreis Trier-Saarburg) bislang jede Spur.

Neue Ermittlungsansätze erhofft sich die Soko FH nun aufgrund gleich zweier ZDF-Sendungen, die den Falll der vermissten Tanja Gräff am Donnerstag, 27. September, aufgreifen.

Um 20.15 Uhr wird der Moderator Rudi Cerne in der Sendung "Aktenzeichen xy...ungelöst" den Fall Tanja Gräff skizzieren. Neben einem kurzen Filmbeitrag wird der Leiter der Sonderkommission FH, Erster Kriminalhauptkommissar Bernd Michels, im Studio über den Stand der Ermittlungen berichten und sich mit für den Fortgang des Verfahrens erheblichen Fragen an die Zuschauer wenden.
Hinweise werden noch während der Sendung im Studio in München entgegen genommen. Natürlich ist auch das Hinweistelefon der Soko FH - Rufnummer 0651/2019-285 - geschaltet. Vertrauliche Hinweise werden unter der Rufnummer 015205293431 entgegen genommen.

Drei Stunden später - um 23.15 Uhr - begrüßt Johannes B. Kerner in seiner gleichnamigen Sendung drei Freunde der vermissten Tanja Gräff, die kurz nach Bekanntwerden des Verschwindens der jungen Frau eine bis dato noch nicht dagewesene private Suchinitiative gestartet haben - und dies in ständigem Dialog mit den Ermittlern der Soko FH.

Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei.rlp.de

Im Auftrag

Reinhard Rothgerber
Pressesprecher

 

Trier: Vermisstenfall Tanja Gräff – Rekonstruktion auf dem FH-Gelände: Gibt es
einen anderen Ereignisort? (06.09.2007)

In Ergänzung zu den bereits vorliegenden Aussagen und Erkenntnissen haben Beamte der Soko-FH am Mittwoch, 5. September, gemeinsam mit 10 Zeugen eine Rekonstruktion ermittlungsrelevanter Szenarien auf dem Fachhochschulgelände durchgführt. Dabei wurden andere mögliche Ereignisalternativen deutlich.

Die letzten Begegnungen mit der seit drei Monaten vermissten Studentin am Morgen des 7. Juni wurden gestern über vier Stunden auf dem Gelände der Fachhochschule nachgestellt.
Wesentliches Ziel dabei war, den Weg der Studentin so genau wie möglich nachzuvollziehen. Im Klartext: Wo sie um welche Zeit haargenau mit wem zusammen war.
Bekannt war, dass die 21-Jährige exakt um 4.00 Uhr ganz kurz telefoniert hat. Bei der gestrigen Rekonstruktion konnte jetzt mit Hilfe der Zeugen die Stelle auf dem Festgelände ausgemacht werden, wo sie sich um diese Zeit befand.
Sie stand bei einem Getränkekühlwagen in der zweiten Einfahrt zu den Parkplätzen der Fachhochschule. Diese Einfahrt ist die Zweite hinter der großen grünen Maschinenhalle der Fachhochschule.
Ob Tanja Gräff in der sie umgebenden Menschenansammlung allein oder in Begleitung stand, konnte nicht geklärt werden.
In einem kurzen Gespräch mit einem der Zeugen äußerte Tanja die Absicht ins Stadtgebiet zu wollen. Von diesem Zeugen, der Tanja zuletzt lebend gesehen hat, entfernte sie sich danach in Richtung Stuckradweg, wo sich ihre Spur verliert.

Die Schwierigkeit für die Ermittler liegt darin, dass sie neben der noch immer offenen „Peugeot-Spur“, wonach Tana Gräff  m ö g l i c h e r w e i s e  mit einem Pkw das Gelände verlassen hat, weiteren denkbaren Alternativen nachgehen müssen.

So erscheint es aufgrund der gestrigen Rekonstruktion durchaus wahrscheinlich, dass Tanja Gräff von dem Kühlwagen zur Bushaltestelle gegangen sein könnte, um mit dem Shuttle-Bus in die Stadt zu fahren.
Laut Fahrplan fuhren insgesamt vier dieser Busse am 7. Juni zwischen 4.10 und 4.25 Uhr vom FH-Gelände weg zu den Endhaltestellen Castelforte/Trier-Nord, Nikolaus-Kochplatz/Porta Nigra und Messepark.

Fahrgäste, die in der fraglichen Zeit einen dieser Busse benutzt haben und sich dabei an eine junge, schlanke,rotblonde / rothaarige Frau erinnern, werden dringend gebeten, sich mit der Soko-FH in Verbindung zu setzen.

Bei der Rekonstruktion wurde auch deutlich, dass besonders die noch immer offene „Drachenhausspur“ für die Ermittlungen von Bedeutung ist.

Diese „Drachenhausspur“ fand im Juni in den Medien nur wenig Beachtung und es haben sich keine weiteren Zeugen gemeldet. Die Ermittler möchten den nach wie vor ungeklärten und damit relevanten Sachverhalt nochmals in Erinnerung bringen und die damit verbundenen Fragen wiederholen.
Zum Sachverhalt:
Zwei Festbesucher berichteten, dass sie beim Verlassen der FH-Fete kurz nach 5 Uhr, es war schon recht hell, beim Drachenhaus einer rothaarigen jungen Frau begegnet sind, die Tanja gerufen wurde.
Die junge Frau machte auf die Zeugen den Eindruck, als ob sie „Beziehungsstress“ gehabt habe. Sie war in Begleitung eines jungen Mannes, der ihr hinterherlief. Ob die junge Frau die vermisste Studentin Tanja Gräff war, konnten die Zeugen nicht mit Sicherheit sagen. Haarfarbe, Statur und Schmuck zeigen jedoch Parallelen auf.
Auch die Beschreibung des jungen Mannes, der ihr nacheilte, weist Ähnlichkeiten zu jenem unbekannten Mann auf, in dessen Begleitung Tanja Gräff kurz vor 4 Uhr zuletzt gesehen wurde.

Die Ermittler fragen:

  1. Wer kann weitere Angabe zu dieser Begegnung beim Drachenhaus machen?
  2. Gibt es eine FH-Sommerfest-Besucherin, die ebenfalls wie die Vermisste Tanja heisst und die oben geschilderte Situation kurz nach 5 Uhr selbst erlebt hat?

 

Solange der Weg, den Tanja Gräff nach 4 Uhr genommen hat; nicht zweifelsfrei geklärt ist, müssen alle Spuren weiterverfolgt werden, auch wenn sie sich scheinbar - wie die hier angesprochenen - in zeitlicher Hinsicht widersprechen.

Die Polizei möchte potenzielle Zeugen ermuntern, sich mit der Hinweisaufnahme der Sonderkommission in Verbindung zu setzen. Die Ermittlungen werden fortgesetzt, bis das rätselhafte Verschwinden von Tanja Gräff geklärt ist.

Alles Wissenswerte in Zusammenhang mit dem Vermisstenfall Tanja Gräff finden Interessierte auf der Homepage der Polizei Rheinland-Pfalz unter www.polizei.rlp.de.

 

Im Auftrag

Monika Peters

Pressesprecherin

 

Trier: Vermisstenfall Tanja Gräff – Absuche von Schiffsanlegestellen ergebnislos beendet (08.08.2007)

Taucher der Bereitschaftspolizei haben am heutigen Tag im Bereich des Zurlaubener Moselufers Schiffsangelegestellen abgesucht. Die Suche wurde nach mehreren Stunden ergebnislos beendet. Fundstücke oder andere Hinweise, die in Zusammenhang mit der seit zwei Monaten vermissten Tanja Gräff stehen, wurden nicht gefunden.

Drei Taucher der Bereitschaftspolizeiabteilung aus Wittlich-Wengerohr haben heute, 8. August, die Mosel im Bereich des Zurlaubener Ufers abgesucht. Konzentriert haben sie sich bei ihren Tauchgängen auf die Pfeiler der Kaiser-Wilhelm-Brücke sowie auf die vier Schiffsanlegestellen. Die systematische Absuche der Pontons und deren Verankerungen führte leider zu keinem Erfolg. Es wurden weder persönliche Gegenstände der 21-jährigen Studentin Tanja Gräff noch sonstige Hinweise gefunden, die in Zusammenhang mit dem Verschwinden der jungen Frau stehen. Der Einsatz der Tauchergruppe wurde nach viereinhalb Stunden gegen 13.30 Uhr Uhr beendet.

 

Aktuelles in Zusammenhang mit dem Vermisstenfall Tanja Gräff finden Interessierte auf der Homepage der Polizei Rheinland-Pfalz unter www.polizei.rlp.de.

 

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Reinhard Rothgerber
(Pressesprecher)

 

Trier: Vermisstenfall Tanja Gräff – Trotz hoher Belohnung kein entscheidender Hinweis eingegangen (27.07.2007)

Trotz einer hohen Belohnung von 30.000 Euro, die Staatsanwaltschaft Trier und Trierischer Volksfreund ausgesetzt haben, gibt es keine neuen entscheidenden Hinweise im Fall Tanja Gräff. Indes gehen die Ermittlungen hinsichtlich der „Peugeot-Spur“ weiter.

Einen Tag, nachdem Staatsanwaltschaft Trier und Trierischer Volksfreund im Fall der vermissten Studentin ingesamt eine Belohnung von 30.000 Euro ausgesetzt haben, hat sich das Hinweisaufkommen bei der Soko FH nicht merklich erhöht. Es gehen zwar nach wie vor Hinweise ein, ein entscheidender ist jedoch bislang nicht darunter.

Indes laufen die Ermittlungen der Soko FH unvermindert weiter. Derzeit vernehmen die Beamten Personen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis der 21-jährigen Studentin, um möglicherweise neue Ansatzpunkte zu gewinnen, die zur Aufklärung des Falles führen könnten.

Nach wie vor unbekannt ist der Fahrer eines blauen oder ähnlich dunkelfarbigen Peugeots mit gelb-schwarzen - möglicherweise luxemburgischen – Kennzeichen. Bis zum heutigen Tage hat sich der Mann, der am Morgen des 7. Juni gegen 5.30 Uhr das FH-Sommerfest mit einem solchen Wagen verlassen hat, nicht gemeldet. Auch sind bislang keine Zeugenhinweise bei der Polizei eingegangen, die zur Identifizierung dieses Mannes führten. Da die Soko FH dieser so genannten Peugeot-Spur weiterhin hohe Bedeutung zumisst, gehen die Überprüfungen mit Unterstützung der luxemburgischen Polizei weiter.

Das Hinweistelefon in Sachen Tanja Gräff ist weiterhin unter der Rufnummer 0651/2019-285 geschaltet.

Sofern ein Hinweisgeber anonym bleiben und sich nur über das Vertrauenstelefon 015205293431 beim Polizeipräsidium Trier melden möchte, kann eine Belohnung über einen Vertrauensanwalt, der zum Stillschweigen über die Identität des Empfängers verpflichtet ist, ausgezahlt werden.

Alles in Zusammenhang mit dem Vermisstenfall Tanja Gräff finden Interessierte auf der Homepage der Polizei Rheinland-Pfalz unter http://www.polizei.rlp.de.

 

Trier, Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Trier (26.07.2007)
Fall Tanja Gräff: Staatsanwaltschaft und Trierischer Volksfreund setzen Belohnung in Höhe von insgesamt 30.000,00 Euro aus

Fall Tanja Gräff: Staatsanwaltschaft und Trierischer Volksfreund setzen Belohnung in Höhe von insgesamt 30.000,00 Euro aus

Seit Donnerstag, dem 07.06.2007 gilt die 21 Jahre alte Studentin Tanja Gräff als vermisst. Sie hatte bekanntlich mit Freunden und Bekannten das Sommerfest der Fachhochschule Trier besucht und wurde letztmals um 04.00 Uhr des 07.06.2007 gesehen. Das letzte, auf ihrem Handy geführte Gespräch, endete um 04:13 Uhr. Seitdem gibt es keinen Kontakt mehr.

Die mit beispiellosem und unermüdlichem Einsatz geführten polizeilichen Ermittlungen haben bis jetzt, d.h. 7 Wochen nach dem Verschwinden der Studentin kein Lebenszeichen und keinen Hinweis auf ihren Aufenthaltsort ergeben. Nach diesem Zeitablauf und der Kenntnis der außerordentlich günstigen Persönlichkeit der Vermissten, ihrer stabilen Lebensverhältnisse, insbesondere ihres guten Verhältnisses zu den Eltern ist ein freiwilliges Entfernen auszuschließen. Die Staatsanwaltschaft muss nunmehr davon ausgehen, dass Tanja Gräff Opfer einer Straftat gegen die persönliche Freiheit oder möglicherweise auch gegen das Leben wurde. Die Staatsanwaltschaft Trier setzt daher für Hinweise, die zur Ermittlung des Aufenthaltsortes der Studentin oder zur Ermittlung oder Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von

                                                                               15.000,00 Euro

aus.

Zugleich wird darauf hingewiesen, dass auch von privater Seite, nämlich dem Trierischen Volksfreund, eine Belohnung von ebenfalls

                                                                               15.000,00 Euro

ausgesetzt wurde. Der Vater der vermissten Studentin ist Beschäftigter einer Tochtergesellschaft des Trierischen Volksfreundes.

Der Rechtsweg bei Verteilung der Belohung ist ausgeschlossen. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte, zu deren Berufspflicht die Verfolgung von Straftaten gehört, bestimmt.

Sofern ein Hinweisgeber anonym bleiben und sich nur über das Vertrauenstelefon

                                                                             015205293431

bei dem Polizeipräsidium Trier melden möchte, kann eine Belohnung über einen Vertrauensanwalt, der zum Stillschweigen über die Identität des Empfängers verpflichtet ist, ausgezahlt werden.

gez. ( R o o s )
Leitender Oberstaatsanwalt

 

Trier: Vermisstenfall Tanja Gräff – Studentisches Umfeld vor Semesterpause überwiegend abgeklärt (20.07.2007)

Binnen weniger Tage und unter hohem Personalansatz hat die Soko FH Ermittlungen im studentischen Umfeld der vermissten Tanja Gräff durchgeführt. Die Bereitschaft zur Mitwirkung der Studierenden war überwältigend. Obwohl eine heiße Spur sich nicht ergeben hat, geben die Ermittler nicht auf und setzen ihre Arbeit fort.

Das Vorhaben der Ermittler der Soko FH, möglichst viele der Kommilitoninnen und Kommilitonen der Universität Trier noch vor Beginn der vorlesungsfreien Zeit zu befragen, ist weitestgehend abgeschlossen. Mit Unterstützung aller Dienststellen des Polizeipräsidiums Trier haben Ermittlungsteams fast 100 junge Leute zu ihrer Beziehung und zu ihrem letztmaligen Aufeinandertreffen mit Tanja Gräff angehört.
Die Kooperationsbereitschaft war ausnahmslos positiv. Niemand versuchte, sich einer Befragung durch die Polizei zu entziehen. Nur so konnte es gelingen, diesen Ermittlungskomplex in der Kürze der Zeit zu bewältigen. Im Zuge dieser Ermittlungen konnten weitere Erkenntnisse zu potenziellen Kontaktpersonen erlangt werden, denen weiter nachgegangen wird. Ein heiße Spur jedoch oder ein konkreter Hinweis auf den Verbleib der vermissten Studentin hat sich dabei leider nicht ergeben.

Auch die Ermittlungen in Bezug auf den Fahrer eines blauen Peugeot mit gelb-schwarzem Kennzeichen wurden fortgesetzt, ohne dass die Soko wesentlich weiter gekommen wäre. Es hat sich niemand gemeldet, der am fraglichen Morgen des 7. Juni gegen 5.30 Uhr das FH-Sommerfest mit einem solchen Wagen verlassen hat.
Da es sich bei den beschriebenen Kennzeichen mit hoher Wahrscheinlichkeit um luxemburgische handelt, werden entsprechende Überprüfungen mit Unterstützung der dortigen Behörden fortgesetzt.

Trotz der Tatsache, dass auch sechs Wochen nach dem mysteriösen Verschwinden von Tanja Gräff noch völlig unklar ist, was mit ihr geschah und es auch kein Lebenszeichen von ihr gibt, gibt die Polizei nicht auf. Ab der nächsten Woche werden sich die Beamten auf den Freundes- und Bekanntenkreis der 21-jährigen Studentin konzentrieren und hier Vernehmungen durchführen.

Das Hinweistelefon in Sachen Tanja Gräff bleibt weiterhin unter der Rufnummer 0651/2019-285 geschaltet. Vertrauliche Hinweise werden unter der Rufnummer 015205293431 entgegen genommen.

Alles in Zusammenhang mit dem Vermisstenfall Tanja Gräff finden Interessierte auf der Homepage der Polizei Rheinland-Pfalz unter http://www.polizei.rlp.de/.

 

Trier: Vermisstenfall Tanja Gräff - Fahrer eines blauen Peugeots gesucht (17.07.2007)

Noch immer gibt es keine neuen Erkenntnisse zu der Personengruppe, die am Morgen des FH-Sommerfestes in einem Gebüsch saß und fast von einem Bauzaun getroffen wurde. Diese jungen Leute sind potenzielle Zeugen eines Dialoges, dem die Ermittler weiterhin große Bedeutung zumessen. „Pack mich nicht an...“ sagte eine junge Frau zu einem Mann, der ihr folgte. Dieser Unbekannte wurde kurz danach in einem blauen Peugeot gesehen.

Nach wie vor liegen der Soko FH keine Hinweise zu den jungen Leute vor, die in den frühen Morgenstunden des 7. Juni an der Hautpzufahrtstraße zum Waldstadion in einem Gebüsch saßen und dort fast von einem Bauzaun getroffen worden wären, den ein Helfer in die Böschung warf.
Rückblick:
Ein vom Veranstalter als Helfer eingesetzter Mann hörte am Donnerstag, 7. Juni, zwischen 5.20 und 5.30 Uhr eine Frauenstimme, die „Pack mich nicht an“ und etwas später: „...ich will nur noch heim“ rief. Die sehr schlanke junge Frau mit roten Haaren und einer bunten Umhängetasche war in Begleitung eines Mannes.
Als er dies hörte, war der Helfer gerade dabei, einen umgeworfenen Bauzaun an der Zufahrtstraße zum Waldstadion zu demontieren, da er die Straße blockierte.
In unmittelbarer Nähe saßen im Gebüsch ca. fünf junge Leute, die um ein Haar den demontierten Bauzaun „abbekommen“ hätten, der mit Schwung in die Böschung geworfen wurde.
Zwei junge Männer kamen aus dem Gebüsch und sprachen mit der aufgeregten, jungen Frau, die Ähnlichkeiten mit Tanja Gräff haben soll.
Diese Zeugen, die im Gebüsch an der Zufahrt zum Waldstadion saßen, werden weiterhin dringend gebeten, mit der Polizei Kontakt aufzunehmen.

Interessant ist für die Ermittler der Soko FH eine Aussage, wonach der Mann, gegen den sich die junge Frau verbal wehrte, kurz danach mit einem blauen Peugeot aus Richtung Waldstadion kommend wegfuhr. An dem Wagen – vermutlich ein kleinerer Pkw – waren gelbe Kennzeichen mit schwarzer Schrift angebracht. Höchstwahrscheinlich handelte es sich dabei um luxemburgische Kennzeichen.


Das Fenster des Peugeot war auf der Beifahrerseite runtergekurbelt. Nach Einschätzung der Soko FH ist nicht auszuschließen, dass der Mann die junge Frau möglicherweise in dem Fahrzeug mitgenommen hat.
Aus Ermittlungsgründen wurde diese Information bislang zurückgehalten.

In den vergangenen Wochen wurden in enger Zusammenarbeit mit den luxemburgischen Behörden bereits alle bekannten - insgesamt 24 - luxemburgischen Studenten der Universität Trier sowie der Fachhochschule Trier, die einen Peugeot fahren, überprüft. Der gesuchte Fahrer war jedoch nicht dabei.
Die Bereitschaft der Studenten, die Polizei bei ihren Ermittlungen zu unterstützen, war laut Aussage des Soko-Leiters Bernd Michels sehr groß.

Die Soko FH ist davon überzeugt, dass es diesen Peugeot-Fahrer tatsächlich gibt. Detaillierte Zeugenaussagen lassen keinen anderen Schluss zu. Offen ist jedoch, ob er tatsächlich in Verbindung mit dem Verschwinden von Tanja Gräff steht.

Die Polizei bittet daher alle Fahrer eines blauen Peugeots mit höchstwahrscheinlich luxemburgischen Kennzeichen, die das FH-Sommerfest besucht haben, sich zu melden. Diese Personen sind wichtige Zeugen, die möglicherweise neue Ermittlungsansätze liefern können.

Die Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0651/2019-285 zu melden.
Vertrauliche Hinweise werden unter der Rufnummer 015205293431 entgegen genommen.

Aktuelles in Zusammenhang mit dem Vermisstenfall Tanja Gräff finden Interessierte auf der Homepage der Polizei Rheinland-Pfalz unter http://www.polizei.rlp.de/.

Detzem: Vermisstenfall Tanja Gräff – Suche nach Jutesack an Staustufe ergebnislos beendet (16.07.2007)

Taucher von Bereitschaftspolizei und Berufsfeuerwehr Trier haben mit Unterstützung des Wasserschifffahrtsamtes und der Wasserschutzpolizei am heutigen Nachmittag im Bereich der Staustufe Detzem die Suche eines am Samstag von einem Sportbootfahrer entdeckten Jutesackes fortgesetzt – ohne Ergebnis. Weder der Sack noch sonstige Hinweise im Zusammenhang mit der vermissten Tanja Gräff konnten gefunden werden.

Auch die für heute angesetzte Suche nach dem ominösen Jutesack, der sich am Samstag, 14. Juli, im Bereich der Staustufe Detzem am Anker eines Sportbootes verfangen hatte (wir berichteten), verlief ohne Ergebnis. Trotz mehrere Tauchgänge und systematischer Vorgehensweise der insgesamt sieben Taucher von Bereitschaftspolizei und Berufsfeuerwehr Trier konnte der Sack in dem rund zehn Meter tiefen Wasser nicht gefunden werden. Die Suche wurde nach rund vier Stunden gegen 17.30 Uhr beendet.
Weitere Suchmaßnahmen an der Staustufe in Detzem sind derzeit nicht geplant, da die Ermittler davon ausgehen, dass der Jutesack als Halterung für Bojen diente und bei dem Bergungsversuch am vergangenen Samstag zerrissen wurde.

Aktuelles in Zusammenhang mit dem Vermisstenfall Tanja Gräff finden Interessierte auf der Homepage der Polizei Rheinland-Pfalz unter www.polizei.rlp.de.

 

Trier: Vermisstenfall Tanja Gräff – Soko-Leiter informiert im Audimax (05.07.2007)

Gut 200 Studierende der Universität Trier folgten heute, Donnerstag 5. Juli, der Einladung des Leiters der Soko FH. Ziel der Veranstaltung war es, die Kommilitoninnen und Kommilitonen der seit vier Wochen vermissten Tanja Gräff zu informieren, zu sensibilisieren und weiterhin aufzurufen, die Arbeit der Ermittler zu unterstützen.
Ein erster Erfolg: Weitere Studierende haben sich als Zeugen zur Verfügung gestellt.

Das Schicksal von Tanja Gräff ist nach wie vor ungeklärt. Die Ermittler sind aufgrund der Auswertung der bisherigen Zeugenaussagen überzeugt davon, dass die junge Studentin das FH-Gelände vor genau vier Wochen mit jemandem verlassen haben muss, den sie kannte. Drei von verschiedenen Zeugen unabhängig voneinander geschilderte Situationen auf dem Sommerfestgelände lassen dies mehr als wahrscheinlich erscheinen.

Um diesem noch immer Unbekannten näher zu kommen, werden die Beamten der Soko FH in den kommenden Wochen intensiven Kontakt zu den Menschen aus dem persönlichen Umfeld von Tanja Gräff aufnehmen. Alle, die mit ihr in Seminaren zusammen gearbeitet und zusammen gesessen haben, alle, die mit ihr Abitur gemacht haben, in der Jugendarbeit tätig waren oder sonst Kontakt zu ihr hatten, sind potenzielle Zeugen, die die Ermittler weiterbringen können.

Die heutige Veranstaltung, die vom Präsidenten der Universität Trier, Prof. Dr. Peter Schwenkmezger, eröffnet wurde, diente dazu, die Studierenden des Fachbereichs Germanistik zu informieren und dafür zu werben, dass sie die Polizei bei ihrer Arbeit weiterhin unterstützen. Keinesfalls - so der Soko-Leiter Bernd Michels - stünden jetzt alle Studenten der Uni Trier, die von den Ermittlern nach ihrer Beziehung zu Tanja Gräff befragt würden, unter einem „Generalverdacht“.
Vielmehr gilt es mit ihrer Hilfe das persönliche Umfeld der Vermissten weiter zu beleuchten und die Aufklärung dieses die ganze Region beschäftigenden Falles voranzubringen.

Ein erster Erfolg: Im Anschluss an die knapp einstündige Infoveranstaltung meldeten sich gleich mehrere Studenten, die gemeinsam mit Tanja Gräff Seminare und Vorlesungen besucht haben.

Zeugen können sich über das Hinweistelefon an die Soko FH wenden. Die Rufnummer lautet 0651/2019-285.
Vertrauliche Hinweise werden unter der Rufnummer 015205293431 entgegen genommen.

Aktuelles in Zusammenhang mit dem Vermisstenfall Tanja Gräff finden Interessierte auf der Homepage der Polizei Rheinland-Pfalz unter www.polizei.rlp.de.

 

Trier: Vermisstenfall Tanja Gräff – Ermittlungen dauern an (02.07.2007)

Die Ermittlungen im Vermisstenfall Tanja Gräff dauern unvermindert an. Nach wie vor ist das Schicksal der jungen Studentin aus Korlingen unklar. Trotz umfangreicher und intensiver Ermittlungsarbeit haben sich keine konkreten Hinweise ergeben, die auf die Spur von Tanja Gräff führen. Die Ermittler beleuchten das persönliche Umfeld der Studentin und hoffen so auf neue Zeugen.

Mit Hochdruck arbeitet die Soko FH nun schon in der vierten Woche, um das rätselhafte Verschwinden der 21-jährigen Studentin Tanja Gräff aufzuklären.
Nach wie vor zentrale Bedeutung hat der letzte Begleiter, mit dem Tanja Gräff in den frühen Morgenstunden des 7. Juni auf dem Gelände der Fachhochschule Trier in der Nähe der Live-Bühne gesehen wurde. Die Identität des jungen Mannes, der laut Zeugenaussagen Mitte 20 und maximal 180 cm groß ist sowie eine normale Figur und kurze dunkle Haare hat, ist immer noch nicht geklärt. Weder hat er sich selbst bei der Polizei gemeldet noch gingen Hinweise ein, die zur Identifizierung dieses Mannes führten.
Eines dürfte jedoch nach Einschätzung der Soko FH feststehen: Tanja Gräff kannte ihren letzten Begleiter. „Aufgrund der bisherigen Ermittlungsergebnisse sowie der Persönlichkeitsstruktur von Tanja Gräff halten wir es für unwahrscheinlich, dass sie mit einem ihr unbekannten Mann das FH-Sommerfest verlassen hat“, so Soko-Leiter Bernd Michels. Wann genau und vor allem wie sie das Gelände verlassen hat, kann zur Zeit nicht gesagt werden.
Insofern werden sowohl in dem großen Freundes- und Bekanntenkreis als auch unter den Kommilitonen von Tanja Gräff Zeugenvernehmungen durchgeführt, um möglicherweise weitere Hinweise zu erlangen. 

Nach wie vor ist das Hinweistelefon der Soko FH geschaltet. Unter der Rufnummer
0651/2019-285 können sich weiterhin Zeugen melden, um Hinweise zum Vermisstenfall Tanja Gräff abzugeben. Vertrauliche Hinweise werden unter der Rufnummer 015205293431 entgegen genommen.

Aktuelles in Zusammenhang mit dem Vermisstenfall Tanja Gräff finden Interessierte auf der Homepage der Polizei Rheinland-Pfalz unter www.polizei.rlp.de.

Im Auftrag
Reinhard Rothgerber
Pressesprecher

 

Trier: Vermisstenfall Tanja Gräff – Wer saß im Gebüsch? Zeugen bitte melden (27.06.2007)

“Pack mich nicht an...“, die Soko FH rätselt noch immer, ob es Tanja Gräff war, die diese Worte sprach. Entgegen aller Erwartungen hat sich auf den Zeugenaufruf vom 22. Juni kein einziger der jungen Leute gemeldet, die am Morgen des FH-Sommerfestes in einem Gebüsch saßen.
Erinnern müsste sich die Gruppe auf jeden Fall, denn sie wäre um ein Haar von einem Bauzaun getroffen worden.

Ein vom Veranstalter als Helfer eingesetzter Mann hörte zwischen 5.20 und 5.30 Uhr eine Frauenstimme, die „Pack mich nicht an“ und etwas später: „...ich will nur noch heim“ rief. Die sehr schlanke junge Frau mit roten Haaren und einer bunten Umhängetasche war in Begleitung eines Mannes.
Der Helfer war, als er die Wort hörte, gerade dabei, einen umgeworfenen Bauzaun an der Zufahrtstraße zum Waldstadion zu demontieren, da er die Straße blockierte.
In unmittelbarer Nähe saßen im Gebüsch ca. fünf junge Leute, die um ein Haar den demontierten Bauzaun „abbekommen“ hätten, der mit Schwung in der Böschung geworfen wurde.
Zwei junge Männer kamen aus dem Gebüsch und sprachen mit der aufgeregten, jungen Frau, die Ähnlichkeiten mit Tanja Gräff haben soll.
Diese Zeugen, die im Gebüsch an der Zufahrt zum Waldstadion saßen, werden dringend gebeten, mit der Polizei Kontakt aufzunehmen. Sie können klären, ob es sich bei dieser Spur um eine „heiße“ Spur handelt oder doch nur eine unwichtige Begebenheit ist, die ad acta gelegt werden kann.

Die Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0651/2019-285 zu melden.
Vertrauliche Hinweise werden unter der Rufnummer 015205293431 entgegen genommen.

Aktuelles in Zusammenhang mit dem Vermisstenfall Tanja Gräff finden Interessierte auf der Homepage der Polizei Rheinland-Pfalz unter www.polizei.rlp.de.

Im Auftrag
Monika Peters, Pressesprecherin

 

Trier: Vermisstensuche Tanja Gräff – Taucher bergen Auto – kein Bezug zum Vermisstenfall erkennbar (26.06.2007)

Das Fahrzeug, das von einem Sonargerät am Montag zwischen der Römerbrücke und der Konrad-Adenauer-Brücke in Trier geortet wurde, konnte am Dienstag, 26. Juni, gegen 17 Uhr von Tauchern der Bereitschaftspolizei des Landes Rheinland-Pfalz geborgen werden. Die Bergungungsarbeiten wurden von Beamten der Wasserschutzpolizeistation Trier geleitet und unterstützt vom Wasser- und Schifffahrtsamt.
Die Tauchgänge gestalteten sich schwieriger als erwartet, da das vom Sonar geortete Fahrzeug tief im Schlamm steckte und die Sicht im Wasser aufgrund der heftigen Regenfälle der letzten Tage sehr schlecht war.

Dem ersten Anschein nach liegt das Fahrzeug bereits seit mehreren Monaten in der Mosel und dürfte in keinem Zusammenhang zum Vermisstenfall Tanja Gräff stehen.
Es handelt sich um einen Wagen der Marke „Peugeot“, älteren Baujahres ohne Kennzeichen.

Die weiteren Ermittlungen zur Herkunft des Fahrzeuges werden von der Wasserschutzpolizei Trier geführt.

Mit der heutigen Bergung des Fahrzeuges sind die Suchmaßnahmen in der Mosel und auch die Untersuchung von Seen und Teichen in der Umgebung von Trier abgeschlossen.

Im Auftrag

Monika Peters
Pressesprecherin

 

Trier: Vermisstensuche Tanja Gräff – „Rhein-Sonar“ ortet Fahrzeug (26.06.2007)

Seit Montag, 25. Juni, wird ein Streckenabschnitt der Mosel zwischen den Staustufen Detzem und Trier mit spezieller Sonartechnik abgesucht. Hinweise, die in direktem Zusammenhang mit der vermissten Tanja Gräff stehen, haben sich dabei bislang nicht ergeben. Mit Hilfe des Sonargerätes wurde allerdings zwischen der Römerbrücke und der Konrad-Adenauer-Brücke ein Fahrzeug gesichtet, das heute gegen 14 Uhr von Wasserschutzpolizei unterstützt von Tauchern der Bereitschaftspolizei und dem Wasserschifffahrtsamt geborgen werden soll. Die Örtlichkeit befindet sich in etwa gegenüber der Berufsfeuerwehr am St.-Barbara-Ufer.


Trier: Vermisstenfall Tanja Gräff – Ermittler bitten erneut potenzielle Zeugen, sich zu melden

Während die Absuche der Gewässer in der näheren Umgebung von Trier heute (Freitag, 22. Juni 2007) fortgesetzt wird, ist für die nächste Woche der Einsatz eines Sonar-Systems im Bereich der Mosel geplant.
Parallel dazu prüfen die Ermittler der Soko FH weitere Zeugenbeobachtungen dahingehend, ob sie etwas mit der vermissten Tanja Gräff zu tun haben könnten. Aktuell sind es die Worte “Pack mich nicht an“ und “...ich will nur noch heim!“, die die Polizei beschäftigen. Ob Tanja Gräff sie gesprochen hat oder eine andere junge Frau, das möchte die Soko FH mit Hilfe weiterer Zeugen klären.

Seit etwa 10 Uhr sind die Taucher der Bereitschaftspolizei des Landes Rheinland-Pfalz erneut in der Umgebung von Trier im Einsatz. Der Kaiserhammerweiher bei Trier-Quint wird heute abgesucht.

Auch Streckenabschnitte der Mosel zwischen den Staustufen Trier und Detzem werden noch einmal - und zwar mit modernster Sonar-Technik - von einem Boot der Wasserschutzpolizeistation Trier aus untersucht. Diese in den USA entwickelte Technik wurde als Gemeinschaftsprojekt der Polizeien im Elsaß, in Baden-Württemberg, der Nordschweiz und Rheinland-Palz beschafft. Zwei Torpedo förmige, gut einen Meter lange Sonar-Geräte mit Auswertetechnik und GPS-Modul, ergänzt durch einen Unterwasser-Kameraroboter machen „Rhein-Sonar“ zu einem hochmodernen submarinen Ortungssystem, das bis zu 100 Meter tief blicken lässt.
Ein deutsch-französisches Team wird mit „Rhein-Sonar“ am Montag und Dienstag kommender Woche auf der Mosel im Einsatz sein.

Ohne dass deren Arbeit große Aussenwirkung zeigt, bearbeiten die Beamten der Soko-FH Spur um Spur, Hinweis für Hinweis - insgesamt mittlerweile mehr als 500. Die Beobachtung eines Mannes, der das FH-Sommersfest als Helfer und nicht als Gast erlebt hat, ist für die Ermittler so vielversprechend, dass weitere Zeugen um Mithilfe gebeten werden.

Der vom Veranstalter als Helfer eingesetzte Mann war am Donnerstagmorgen, 7. Juni, damit beschäftigt, einen umgeworfenen Bauzaun an der Zufahrtstraße zum Waldstadion zu demontieren, da dieser die Straße blockierte.

Zwischen 5.20 Uhr und 5.30 Uhr hörte er eine Frauenstimme, die etwas wie „Pack mich nicht an“ und etwas später: „...ich will nur noch heim“ rief. Er drehte sich daraufhin um und sah eine sehr schlanke junge Frau mit roten Haaren und einer bunten Tasche. Bei ihr war ein nicht näher zu beschreibender Mann.
In unmittelbarer Nähe saßen in einem Gebüsch mehrere Personen. Daran erinnert sich der Helfer noch sehr genau, weil diese beinahe ein Stück von dem demontierten Bauzaun „abbekommen“ hätten.
Zwei junge Männer aus dieser Gruppe wären, so der Zeuge, dann zu der jungen Frau hingegangen. Was dabei gesprochen wurde oder weiter geschah, ist nicht bekannt.

Die Polizei bittet inbesondere die jungen Leute, die im Gebüsch sitzend beinahe ein Zaunteil überbekommen haben, sich zu melden. Sie können mithelfen, die Bedeutung dieser Spur zu klären.
Sollte es sich bei der schlanken, rothaarigen Frau nicht um Tanja Gräff gehandelt haben, so wird auch sie gebeten, sich mit der Soko FH in Verbindung zu setzen.

Zeugen, die zu diesem Vorfall Beobachtungen gemacht haben oder sonst sachdienliche Hinweise zum Verschwinden der 21-jährigen Tanja Gräff geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0651/2019-285 zu melden.

Vertrauliche Hinweise werden weiterhin unter der Rufnummer 015205293431 entgegen genommen.

Aktuelles in Zusammenhang mit dem Vermisstenfall Tanja Gräff finden Interessierte jederzeit auf der Homepage der Polizei Rheinland-Pfalz unter www.polizei.rlp.de.

 

Im Auftrag

Monika Peters
Pressesprecherin

 

Trier: Vermisstenfall Tanja Gräff – Dreiergruppe identifiziert – Kein Bezug zur Soko FH

Die Frau, die beim Sommerfest der Fachhochschule mit einem dunkel- und einem hellhäutigen Mann gesehen wurde, war nicht Tanja Gräff. Aufgrund unserer Pressemitteilung vom 19. Juni haben sich drei junge Leute gemeldet, die diesen Sachverhalt aufgeklärt haben.

Dass es sich bei der jungen Frau, die bei der FH-Sommerfete zwischen zwei Männern eingehakt und benommen wirkend am Morgen des 7. Juni gesehen wurde, um Tanja Gräff gehandelt hat, schließen die Ermittler aus. Aufgrund unserer Pressemitteilung vom 19. Juni haben sich zwei junge Männer und eine junge Frau aus dem Kreis Bitburg-Prüm gemeldet. Fest steht nun, dass die junge Frau nach Alkoholgenuss körperliche Probleme hatte und von ihren Freunden kurz nach 4 Uhr zum Shuttle-Bus begleitet und anschließend sicher nach Hause gebracht wurde.
Die Aussagen dieser Dreiergruppe, darunter ein farbiger Deutscher, stimmen in wesentlichen Details mit den Angaben der Zeugen überein. Auch hat die junge Frau, was Figur, Erscheinung und Haarlänge betrifft, eine gewisse Ähnlichkeit mit der vermissten Studentin.

Dank der Tatsache, dass sich die jungen Leute – trotz der zugegebenermaßen misslichen Begebenheit - sofort und ohne Zögern gemeldet haben, können die Beamten der Sonderkommission FH diese Spur schließen und anderen Hinweisen nachgehen.

Auch die Vermutung, dass bei diesem Sachverhalt K.O.-Tropfen im Spiel waren, hat sich glücklicherweise nicht bestätigt.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Verschwinden der 21-jährigen Tanja Gräff geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0651/2019-285 zu melden.
Vertrauliche Hinweise werden unter der Rufnummer 015205293431 entgegen genommen.

Aktuelles in Zusammenhang mit dem Vermisstenfall Tanja Gräff finden Interessierte jederzeit auf der Homepage der Polizei Rheinland-Pfalz unter www.polizei.rlp.de.

 

Im Auftrag

Monika Peters
Pressesprecherin